Geschichtswerkstatt Barmbek
Wiesendamm 25
22305 Hamburg
Tel. 040-293107

Beratungsstunden:
Di.14-19 Uhr
und nach Vereinbarung

Geschichtswerkstatt Barmbek
leer
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2017

Tafel Gaswerk

Tafel Dorfplatz

Neue Geschichtstafeln in Barmbek

Ende Juni 2017 hat die Geschichtswerkstatt Barmbek im Rahmen ihres Geschichtspfades im Stadtteil zwei neue Informationstafeln aufgestellt.

Die erste Tafel "Vom Gaswerk zur Alster-City" befindet sich an der Ecke Osterbekstraße/Heinz Gärtner Brücke. Das Gaswerk Barmbek prägte bis in die 1950er Jahre das Bild rund um die Osterbekstraße. Die Geschichtstafel geht auf die Geschichte des 1874 errichteten Unternehmens ein und zeigt die Veränderungen nach dem Abriss des Gaswerks bis zur Entstehung des Bürohauskomplexes "Alster-City" und einer neuen Grünanlage ("Johannes Prassek-Park") auf.

Die zweite Geschichtstafel "Vom Dorfplatz zur Stadtlandschaft", am ehemaligen Gerichtsplatz an der Reesestraße/Hufnerstraße gelegen, stellt die Geschichte Barmbeks vom ehemaligen Bauerndorf zum Arbeiterstadtteil dar. Sie macht die Verstädterung rund um den ehemaligen Dorfplatz anschaulich. Dargestellt wird auch die Geschichte der Heiligengeistkirche, die 2008 abgerissen wurde und an deren Stelle zwei Wohntürme mit Eigentumswohnungen entstanden.

Das wenig bekannte Barmbek

Von der Dehnhaide zum Alten Teichweg - das wenig bekannte Barmbek

Die Häuserblöcke zwischen den Straßen Alter Teichweg und Dehnhaide werden meist weniger wahr genommen als die Quartiere beiderseits der Hamburger oder der Fuhlsbüttler Straße. Aber auch zwischen dem Barmbeker Markt und der S-Bahntrasse finden sich viele Spuren der lokalen Geschichte. So werden wir uns auf dem Rundgang den Daniel Bartels Hof am Alten Teichweg einmal näher betrachten. Auch der fast unbekannte Begräbnisplatz an der Straße Pfennigsbusch wird ein Zielpunkt unserer Erkundungen sein.

Sonntag: 9. Juli 2017 14:00 Uhr
Treffpunkt: U-Bahnstation Dehnhaide - Ausgang Dehnhaide
Kosten: 5,00 EUR pro Person

Schumacher

Fritz Schumacher und seine Schulbauten - Fahrradtour durch drei Stadtteile

Neben bekannten Wohnvierteln wie die Jarrestadt, Barmbek-Nord und das Dulsberggelände hat der frühere Oberbaudirektor Fritz Schumacher (1869-1947) auch vielen öffentlichen Bauten ihr äußeres und inneres Gesicht gegeben. Das Museum für Hamburgische Geschichte und die Oberfinanzdirektion am Gänsemarkt sind wohl die bekanntesten Beispiele dafür. Aber auch für die Entwürfe zahlreicher Schulbauten war er verantwortlich. Aus Anlass des 70. Todestages von Fritz Schumacher wollen wir auf unserer ca. dreistündigen Tour per Fahrrad einmal einige interessante Exemplare dieser Spezialarchitektur näher in Augenschein nehmen.

Freitag 7. Juli 2017
Treffpunkt: Mit dem Fahrrad vor der Schule Meerweinstraße 26
Kosten: 5,00 EUR pro Person

Komponistenviertel

Neue und alte Klänge im Barmbeker Komponistenviertel

Das Komponistenviertel in Barmbek-Süd - hinter der Hamburger Meile zwischen Winterhuder Weg und Adolph-Schönfelder-Straße gelegen - erhielt nach dem Krieg ein völlig neues Gesicht. Dennoch finden sich noch Zeugnisse der frühen Jahre des Arbeiterquartiers Barmbek - so zum Beispiel mit dem 1867 erbauten Mietshaus im Alten Schützenhof, in dem auch der legendäre "Lord von Barmbeck" seine Kneipe betrieb. Auch das Bartholomäusbad stammt aus dieser Zeit. Vergangenheit, Gegenwart und die Veränderungen des Quartiers sind Themen des ca. zweistündigen Rundgangs.

Sonntag: 25. Juni 2017 - 14:00 Uhr
Treffpunkt: Ilse-Löwenstein-Schule Humboldtstrasse 89 - vor der Geschichtstafel
Kosten: 5,00 EUR pro Person

Magistrale

Ideen für die Magistrale gesucht

Das Fachamt für Stadt- und Landschaftsplanung untersucht zur Zeit die Entwicklungsmöglichkeiten des Hauptverkehrsraumes von der Mundsburger Brücke bis zur Bramfelder Straße. Hierzu findet eine Informationsveranstaltung am 14. Juni in der Aula der HfBK, Lerchenfeld statt. Wer sich gerne mit Ideen und Kommentaren daran beteiligen möchte kann dies bereits jetzt tun
Magistrale Onlinebefragung

Am Sonntag den 11. Juni 2017
Treffpunkt: U-Bahnstation Hamburger Straße
Kosten: 5,- EUR/Person

Rundgang Links und Rechts

Links und rechts vom Holsteinischen Kamp

Nördlich und südlich der Straße Holsteinischer Kamp ist Barmbek-Süd in Bewegung.
Von der neuen Wohnbebauung an der U-Bahnstation Hamburger Straße bis zum Cafe "Schmidtchen", in der ehemaligen Pathologie des früheren AK Eilbek, gibt es auf dem Rundgang mit der Geschichtswerkstatt Barmbek viel zu sehen. Natürlich kommt dabei auch, in Wort und Bild, die Historie dieses Quartiers nicht zu kurz.

Am Sonntag den 11. Juni 2017
Treffpunkt: U-Bahnstation Hamburger Straße
Kosten: 5,- EUR/Person

Mickey

Auf den Spuren von Hans-Jürgen Massaquoi

Ein literarischer Rundgang durch Barmbek

Samstag, 27. Mai 2017, 14 Uhr. Treff: U-Bahnhof Dehnhaide, Eingang Dehnhaide "Neger, Neger, Schornsteinfeger" ist nicht nur ein früher weit verbreitetes Kinderlied, sondern auch der Titel eines 1999 erstmals erschienen Buches von Hans-Jürgen Massaquoi, das jahrelang in den Bestsellerlisten zu finden war und eine Barmbeker Leidens- und Erfolgsgeschichte zum Inhalt hat und Grundlage unseres Rundgangs ist. Bei dem Spaziergang suchen wir Schauplätze auf, an denen sich Hans-Jürgen Massaquoi aufgehalten und die er in seinem Buch beschrieben hat. Wir gehen seinen Wegen nach: zum Spielplatz und zur Schule, zur Tanzstunde und ins Kino, zur Arbeit oder zum nächsten Luftschutzkeller. Wir durchstreifen also "Mickeys Revier", wie Ralph Giordano in seinem Roman "Die Bertinis" Massaquois Barmbeker Lebenswelt genannt hat.

Polizeiwache

Rübenkamp bis Langenfort

Altes und Neues in Barmbek-Nord

Auf unserem Weg durch Barmbek-Nord, dem größten geschlossenen Gebiet des Hamburger Mietwohnungsbaus der zwanziger Jahre, werden wir uns sowohl typische Wohnensembles der zwanziger Jahre als auch Gebäude neueren Datums genauer anschauen. Bei unserem weiteren Rundgang werden auch aktuelle Fragen und Diskussionen angeschnitten, wie z.B., ob die energetische Modernisierung - die Wärmedämmung eines Hauses - ökologisch notwendig ist oder ob lediglich eine "Fassadentapete" unseren Blick täuscht. Auch Aspekte des Wandels in Barmbek-Nord werden uns beschäftigen.

Sonntag 21. Mai 2017
Beginn: 14:00 Uhr
Dauer: ca. 2 Stunden
Treffpunkt: S-Bahnstation Rübenkamp, vor dem alten Bahnhofsgebäude
Kostenbeitrag: 5,00 Euro

Keine Nazis in Barmbek

Barmbek sagt NEIN zu Nordic Company

Kein Thor Steinar Laden in der Fuhle

Am 03.03.2017 hat in der Fuhlsbüttler Straße 257, in Barmbek-Nord, der Laden Nordic Company eröffnet. Unter diesem eher unscheinbaren Namen wird Kleidung des Modelabels Thor Steinar verkauft.
Die Kleidung, die Nordic Company verkauft, ist für rechtextreme Menschen gedacht.
Wer diese Kleidung trägt, gibt sich als rechtsextrem zu erkennen.
Mit einem derartigen Geschäft in der Fuhle wird Barmbek-Nord als Treff- und Schwerpunkt der rechtsradikalen Szene dargestellt. Barmbek-Nord ist kein solcher Schwerpunkt und will es auch nicht werden.
Dieser Stadtteil steht für Meinungsvielfalt und unterschiedlichen Denkweisen.
Der Rechtsextremismus nicht.

Dieser setzt sich aktiv für "ausländerfreie Zonen" ein, verfolgt Linke und Obdachlose, bestreitet den Holocaust und dergleichen mehr.

Wer diese Vorstellungen toleriert, wird zum Komplizen.

Barmbek will kein Komplize sein.
Barmbek ist bekanntermaßen weltoffen und multikulturell.
Barmbek sucht das friedliche Miteinander und die geduldige Auseinandersetzung mit fremden Kulturen.
Barmbek ist neugierig darauf, wie die Welt von morgen sein wird, und möchte daran mitgestalten.

Vielfältige Aktivitäten machten deutlich, dass ein Nazi-Laden hier keinen Platz hat: Anwohner_innen, Gewerbetreibende, der Barmbeker Ratschlag, die IG-Fuhle, der Bezirksamtsleiter und die Bezirksversammlung Hamburg-Nord haben sich bereits an diversen Aktionen gegen Nordic Company beteiligt.

Beteiligen Sie sich an den Mahnwachen, die dienstags und donnerstags von 17:00-19:00 Uhr
und samstags von 11:00-13:00 Uhr.

Zeigen auch Sie, dass Sie gegen einen Nazi-Laden in unserem Barmbek sind:
Kommen Sie zur kraftvollen und bunten Demo

Wann? Samstag den 20.Mai um 14 Uhr
Wo? Bert- Kaempfert- Platz/ Beim Museum der Arbeit

Kanal mit Boot

Die Geschichtswerkstatt Barmbek geht wieder auf große Fahrt

Eine musikalisch-literarische Stadtteilrundreise mit dem Alsterdampfer

Am Montag, den 29. Mai und am 04. September 2017. Jeweils um 18 Uhr, geht die Geschichtswerkstatt Barmbek mit dem Alsterdampfer Seebek auf große Fahrt. Mit Live-Musik, historischen Bildern, Filmen und Lesung werden die Stadtteile Barmbek, Winterhude, Uhlenhorst durchfahren und deren Geschichte bis in die Gegenwart in anschaulich-unterhaltsamer Form vorgestellt. Mit von der Partie sind die Musikerin Anne Wiemann, der Stadtteilführer Michael Grill und Musiker Arne A. Theophil. Nicht nur der Hafen, nicht nur die Fleete in der Speicherstadt bieten einen Einblick in die Geschichte der Stadt. Auch die städtischen Kanäle, wie Osterbek- und Goldbekkanal, zeigen interessante und oft unbekannte Orte, die es lohnt kennenzulernen. Die Kanalfahrt startet um 18 Uhr am Anleger Alter Löschplatz, Lämmersieth.
Der Preis für die Fahrt beträgt 22.- Euro p.P.
Voranmeldung und Vorauszahlung sind bei der Geschichtswerkstatt Barmbek,
Wiesendamm 25, 22305 Hamburg erforderlich.
Tel: 040/293107
E-mail: geschichtswerkstattbarmbek@alice-dsl.de

Giordano

Unser nächster Stadtrundgang

Am Samstag, den 22. April, 14 Uhr, startet die Geschichtswerkstatt Barmbek mit dem literarischen Spaziergang "Auf den Spuren der Bertinis" ihr Rundgangs-Programm 2017.
Der Treffpunkt befindet sich Ecke Hufnerstr./Hellbrookstr.vor dem Aldi.
In dem zweistündigen Spaziergang wandeln wir auf den Pfaden des Romans "Die Bertinis" von Ralph Giordano, in der Zeit von 1925-45. Wir suchen Schauplätze auf, die zum Lebensumfeld der Familie gehörten und ihren Alltag immer enger und bedrohlicher werden ließen. Wir schauen auf Milieu, Zeitumstünde und Menschen, die Barmbek in der Zeit der Weimarer Republik und des Faschismus prägten.

Kosten betragen p.P. 5 Euro. Eine Anmeldung ist nicht notwendig!

Stolpersteine

Stolpersteine in Barmbek


Lesung mit Michael Grill

Fünf Biografien, acht verschiedene Personen, eine Gemeinsamkeit: Sie alle wurden im Nationalsozialismus zuerst ausgegrenzt, dann verfolgt und schließlich ermordet. Heute erinnern Stolpersteine auf den Fußwegen an diese Menschen. Anhand von fünf unterschiedlichen Stolpersteinbiografien wird das Leben jüdischer Barmbekerinnen und Barmbeker im Nationalsozialismus dargestellt. Die Biografien erzählen von einer jungen Familie, einem älteren Ärzteehepaar, einem Junggesellen mit körperlicher Behinderung und zwei Ehepartnern. Ihr gemeinsames Schicksal: Sie überlebten den Nationalsozialismus, den Holocaust nicht.

Veranstaltungsort:
Geschichtswerkstatt Barmbek
Wiesendamm 25
22305 Hamburg

13. Februar 2017, 18.30 Uhr
Eintritt frei

Peter Oebel

Veranstaltungstipp: Geschichten aus Barmbek

Peter Oebel liest aus seinem Buch "Alex - eine Nachkriegskindheit in Hamburg-Barmbek". Der Autor erzählt die Geschichte des Jungen Alexander Zinser, der in den 1950er Jahren im Arbeitermilieu des Hamburger Stadtteils Barmbek aufwächst.

Veranstaltungsort:
Bücherhalle Dehnhaide
Wohldorfer Straße 30 (im "Barmbek Basch")
22081 Hamburg

16. Februar 2017, 19.00 - 21.00 Uhr
Eintritt frei

Plakat Ausstellung Stolpersteine

Verlängerung der Ausstellung
"Stolpersteine in Barmbek" bis 17.2.2017

Seit 1995 erinnert der Kölner Künstler Gunter Demnig mit seinem Projekt "Stolpersteine" an Opfer des Nationalsozialismus. Auf Hamburgs Straßen liegen derzeit über 5.000 Stolpersteine. Die Ausstellung "Stolpersteine in Barmbek" zeigt verschiedenste Biografien von Verfolgten im Nationalsozialismus. Sie spiegeln die ganz unterschiedlichen Lebenswege der einzelnen Personen dar. Die Biografien erinnern unter anderem an jüdische Opfer, politisch Verfolgte, Homosexuelle, Opfer der Euthanasie und Zeugen Jehovas.

25.11.2016 - 17.2.2017
In der Bücherhalle Barmbek
Poppenhusenstraße 12
22305 Hamburg
Zu den Öffnungszeiten der Bücherhalle

2016

Umschlag Buch

Publikation-Neuerscheinung

Jürgen Kinter, Harald Ehlers, Silke Wübbe
Geschichtswerkstatt Barmbek

Zwangsarbeit in Barmbek und Winterhude (Hamburg 1939 - 1945)


Die Publikation gibt zunächst eine Einführung in das Thema Zwangsarbeit in Barmbek und Winterhude. Exemplarisch werden drei Unternehmen vorgestellt, die Zwangsarbeitskräfte in ihren Betrieben eingesetzt sowie Zwangsarbeiterlager errichtet und genutzt haben. Anhand von Stadtteilkarten und Listen wird darüber hinaus ein Gesamtüberblick über die Firmen- und Lagerstandorte gegeben, soweit sie bisher bekannt sind. Ausführliche Zeitzeugenberichte (aus Briefen, Interviews, literarischen Erzählungen) von ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern vermitteln ein konkretes, lebendiges Bild, wie es zur Verschleppung nach Deutschland kam und wie die Arbeits- und Lebensbedingungen unter Zwangsarbeitsverhältnissen in der NS-Zeit aussahen. Auch deutsche Firmenbeschäftigte, die damals mit ausländischen Zwangsarbeitern in ihren Betrieben konfrontiert waren, kommen zu Wort. Ehemalige Beschäftigte der Barmbeker Gummifabrik NYH (New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie) berichten von ihren Erfahrungen und Erlebnissen am Arbeitsplatz und mit den Wohnunterkünften. Zahlreiche Fotos, Zeichnungen und Dokumente zeichnen ein anschauliches Bild der persönlichen Lebensgeschichte der Menschen und der damaligen Zeit. Ein ausführliches Kapitel mit Literaturangaben, Film -, Medien- und Ausstellungshinweisen regt zur Weiterbeschäftigung mit dem Thema an.

Hamburg 2016, 94 Seiten, 14,80 Euro

Das Buch ist über die Geschichtswerkstatt Barmbek zu bekommen (Publikations-Bestellformular oder Direkt-Kauf in der Werkstatt).

Weihnachtsangebot 2017

Sie suchen ein besonderes Weihnachtsgeschenk?

Unser Geschenktipp:
Ein Barmbek-Bilder Buch. Der Bildband zeigt die 40 schönsten Aquarelle des Barmbeker Lehrers Hermann Funke. Jedem Aquarell ist ein Foto gegenübergestellt, das den gegenwärtigen Ort im Stadtteil zeigt. Eine Kurzbiografie und eine kleine Chronik der Geschichtswerkstatt ergänzen den Abbildungsteil.
Preis 10 Euro

Ein Barmbek-Gedicht Buch. Das kleine, aber feine Gedichtbuch enthält historische und aktuelle Gedichte, die entweder in einem direkten Bezug zum Stadtteil Barmbek stehen oder von in Barmbek lebenden oder mit dem Stadtteil verbundenen Menschen geschrieben sind. Ergänzt wird die Gedichtsammlung mit einer Auswahl an fotografischen Abbildungen von Skulpturen in Barmbek.
Preis: 8 Euro

Die Bücher sind über die Geschichtswerkstatt Barmbek zu bekommen (Publikations-Bestellformular oder Direkt-Kauf in der Werkstatt).

Plakat Ausstellung Stolpersteine

Neue Ausstellung der Geschichtswerkstatt Barmbek:
"Stolpersteine in Barmbek"

Seit 1995 erinnert der Kölner Künstler Gunter Demnig mit seinem Projekt "Stolpersteine" an Opfer des Nationalsozialismus. Auf Hamburgs Straßen liegen derzeit über 5.000 Stolpersteine. Die Ausstellung "Stolpersteine in Barmbek" zeigt verschiedenste Biografien von Verfolgten im Nationalsozialismus. Sie spiegeln die ganz unterschiedlichen Lebenswege der einzelnen Personen dar. Die Biografien erinnern unter anderem an jüdische Opfer, politisch Verfolgte, Homosexuelle, Opfer der Euthanasie und Zeugen Jehovas.

25.11.2016 - 13.1.2017
In der Bücherhalle Barmbek
Poppenhusenstraße 12
22305 Hamburg
Zu den Öffnungszeiten der Bücherhalle

Bertini Rundgang

Unsere Spaziergänge im Herbst

Die Sommerpause ist vorbei und nun starten wir mit den letzten Rundgängen in diesem Jahr.
Am Sonntag dem 11.September um 14 Uhr startet der Rundgang "Links und Rechts vom Holsteinischen Kamp". Treffpunkt ist der U-Bahnhof Hamburger Straße.

Am Sonntag dem 18. September um 14 Uhr findet der Rundgang "Zwischen Alte Wöhr und Hellbrookstraße" statt. Treffpunkt für diesen Rundgang ist der S-Bahnhof Alte Wöhr vor dem Eingang.

Und auch in diesem Jahr findet im Herbst nochmals unser beliebter Rundgang "Auf den Spuren der Bertinis" statt. Am Samstag dem 24. September um 14 Uhr ist der Treffpunkt Hufner- Ecke Hellbrookstraße vor ALDI.

Wir hoffen auf viele interessierte Teilnehmer. Kosten betragen p.P. 5 Euro. Eine Anmeldung ist nicht notwendig! Einfach hinkommen, mitkommen und viel Interessantes erfahren.

Spaziergang Bahnhof

Einmal rund um den Bahnhof Barmbek - eine neue Mitte entsteht

Stadtteilrundgang am Sonntag den 10. Juli 2016 um 14 Uhr, der Treffpunkt vor der Geschichtswerkstatt Barmbek, Wiesendamm 25 Ecke Hufnerstraße

Was wächst da direkt am Bahnhof Barmbek empor und wie sah es dort eigentlich früher aus?
Das ist nur eine von mehreren Fragen denen die Geschichtswerkstatt auf ihrem Rundgang um den Bahnhof Barmbek nachgehen wird. Altes wurde dort abgerissen, Neues entsteht und einiges ist schon fertig. Wie sah es dort 1917 oder 1967 aus und was werden wir im Jahre 2017 an gleicher Stelle zu sehen bekommen? Mit vielen Informationen und historischen Fotos im Gepäck werden wir versuchen möglichst viele dieser Fragen zu beantworten. Barmbek verändert sich - seien Sie dabei.

Spaziergang

Von der Dehnhaide zum Alten Teichweg - das wenig bekannte Barmbek

Stadtteilrundgang am Sonntag den 26.6. um 14 Uhr, der Treffpunkt U-Bahn Dehnhaide Ausgang Dehnhaide. Die Häuserblöcke zwischen den Straßen Alter Teichweg und Dehnhaide werden meist weniger wahr genommen als die Quartiere beiderseits der Hamburger oder der Fuhlsbüttler Straße. Aber auch zwischen dem Barmbeker Markt und der S-Bahntrasse finden sich viele Spuren der lokalen Geschichte. So werden wir uns auf dem Rundgang den Daniel Bartels Hof am Alten Teichweg einmal näher betrachten. Auch der fast unbekannte Begräbnisplatz an der Straße Pfennigsbusch wird ein Zielpunkt unserer Erkundungen sein.

Umbau in der GWB

Kurzzeitige Schließung der Geschichtswerkstatt Barmbek

Aufgrund von notwendigen Bauarbeiten ist der Zugang in die Geschichtswerkstatt Barmbek ab Mittwoch den 08.06.2016, für 10 Tage, also bis einschließlich Freitag den 17.06.2016 leider nicht möglich.
Ab Montag den 20.06.2016 freuen wir uns, Sie wieder in unseren Räumlichkeiten begrüßen zu dürfen.
Sie können uns, in der Zeit der Schließung, weiterhin telefonisch unter 040-293107,
sowie per Mail (geschichtswerkstattbarmbek@alice-dsl.de) erreichen.

Rundgang Komponistenviertel

Neue und alte Klänge im Barmbeker Komponistenviertel

Sonntag. 5. Juni 2015 - 14:00 Uhr

Treffpunkt: Ilse-Löwenstein-Schule Humboldtstrasse 89 vor der Geschichtstafel

Das Komponistenviertel in Barmbek-Süd - hinter der Hamburger Meile zwischen Winterhuder Weg und Adolph-Schönfelder-Straße gelegen - erhielt nach dem Krieg ein völlig neues Gesicht. Dennoch finden sich noch Zeugnisse der frühen Jahre des Arbeiterquartiers Barmbek - so zum Beispiel mit dem 1867 erbauten Mietshaus im Alten Schützenhof, in dem auch der legendäre "Lord von Barmbeck" seine Kneipe betrieb. Auch das Bartholomäusbad stammt aus dieser Zeit. Vergangenheit, Gegenwart und die Veränderungen des Quartiers sind Themen des ca. zweistündigen Rundgangs.
Kosten: 5,00 EUR/Person

Ausstellung Hamburger Straße

Die Eröffnung der Ausstellung in der Hamburger Meile

Bereits kurz nach der Öffnung der Hamburger Meile am Donnerstag erfreute sich unsere Ausstellung große Aufmerksamkeit. Viele Barmbekerinnen und Barmbeker können sich an die ein oder andere Begebenheit in der Hamburger Straße erinnern und freuen sich, die Ausstellung in der Meile zu sehen. Die Ausstellung ist noch bis zum 4. Juni in der Hamburger Meile während der Öffnungszeiten zu besichtigen.

Bilder Eroeffnung

Karstadt Dachterasse

Auf den Spuren von Hans-Jürgen Massaquoi

Ein literarischer Rundgang durch Barmbek

Samstag, 21. Mai 2016, 14 Uhr. Treff: U-Bahnhof Dehnhaide, Eingang Dehnhaide "Neger, Neger, Schornsteinfeger" ist nicht nur ein früher weit verbreitetes Kinderlied, sondern auch der Titel eines 1999 erstmals erschienen Buches von Hans-Jürgen Massaquoi, das jahrelang in den Bestsellerlisten zu finden war und eine Barmbeker Leidens- und Erfolgsgeschichte zum Inhalt hat und Grundlage unseres Rundgangs ist. Bei dem Spaziergang suchen wir Schauplätze auf, an denen sich Hans-Jürgen Massaquoi aufgehalten und die er in seinem Buch beschrieben hat. Wir gehen seinen Wegen nach: zum Spielplatz und zur Schule, zur Tanzstunde und ins Kino, zur Arbeit oder zum nächsten Luftschutzkeller. Wir durchstreifen also "Mickeys Revier", wie Ralph Giordano in seinem Roman "Die Bertinis" Massaquois Barmbeker Lebenswelt genannt hat.

Karstadt Dachterasse

Ausstellungstipp:

Ein Ort mit Geschichte - Die Hamburger Straße

Die "Hamburger Meile" an der Hamburger Straße im Stadtteil Barmbek ist ein Ort mit einer langen, traditionsreichen und wechselhaften Geschichte. Zu entdecken ist jetzt diese spannende Geschichte in einer Ausstellung der Geschichtswerkstatt Barmbek, die - in Kooperation mit dem ECE Shopping Center Hamburger Meile - vom 19. Mai bis zum 4. Juni 2016 im Obergeschoss des Einkaufszentrums (zwischen Pandora und Marc O'Polo) zu sehen ist. Die Ausstellung skizziert die Entwicklung der Hamburger Straße von einer einfachen Landstraße im ländlichen Barmbek (1860 - 1894) zur großstädtischen Einkaufs- und Vergnügungsmeile in den 1920er/30er Jahren bis in die Gegenwart hinein. In der Ausstellung wird auch die Arbeit der Geschichtswerkstatt Barmbek vorgestellt.

Parkcafe Angestellte

Filmtipp:

Stadtparkfilm im Magazin-Kino

Am Sonntag, den 8. Mai 2016, 15 Uhr, wird im Magazin-Kino (Fiefstücken/Ecke Efeuweg) unser immer wieder beliebter Film "Die unaufhörliche Stadtparklust - Ein Rundgang durch den Hamburger Stadtpark " (99 min.) gezeigt.

Alte Polizeiwache

Barmbek - Nord
Veränderungen des Wohngebietes

Rundgang am 1.Mai um 14 Uhr

Auf unserem Weg durch Barmbek-Nord, dem größten geschlossenem Gebiet des Hamburger Mietwohnungsbaus der zwanziger Jahre, passieren wir zunächst eine der interessantesten innerstädtischen Flächenumnutzungen, das sog."Quartier 21" (ehemals Allgemeines Krankenhaus Barmbek). Weiter geht es, vorbei an den Stadthäsern aus der Zeit um 1910, in Richtung Hartzlohplatz, wo wir einige typische Wohnensembles der zwanziger Jahre vorfinden. Unser Weg führt uns dann in südlicher Richtung, vorbei an zahlreichen Wohnblöcken unterschiedlicher Stilrichtung. Die Formenvielfalt reicht vom Heimatstil über Expressionismus bis hin zum Neuen Bauen.
Bei unserem Rundgang werden auch aktuelle Fragen und Diskussionen angeschnitten, wie z.B., ob die energetische Modernisierung - die Wärmedämmung eines Hauses - ökologisch notwendig ist, oder ob lediglich eine "Fassadentapete" unseren Blick täuscht. Auch Aspekte des demographischen Wandels werden uns beschäftigen.
Der Treffpunkt befindet sich bei der S-Bahn Haltestelle Rübenkamp vor dem alten Bahnhofsgebäude.

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Tafel Geschichtspfad

Die Stadtteilrundgangs-Saison beginnt

Am Samstag, den 23. April, 14 Uhr, startet die Geschichtswerkstatt Barmbek mit dem literarischen Spaziergang "Auf den Spuren der Bertinis" ihr Rundgangs-Programm 2016.
Der Treffpunkt befindet sich Ecke Hufnerstr./Hellbrookstr.vor dem Aldi.
In dem zweistündigen Spaziergang wandeln wir auf den Pfaden des Romans "Die Bertinis" von Ralph Giordano, in der Zeit von 1925-45. Wir suchen Schauplätze auf, die zum Lebensumfeld der Familie gehörten und ihren Alltag immer enger und bedrohlicher werden ließen. Wir schauen auf Milieu, Zeitumstünde und Menschen, die Barmbek in der Zeit der Weimarer Republik und des Faschismus prägten.

Kanal mit Boot

Die Geschichtswerkstatt Barmbek geht wieder auf große Fahrt

Eine musikalisch-literarische Stadtteilrundreise mit dem Alsterdampfer

Am Montag, den 30. Mai und am 12. September 2016. Jeweils um 18 Uhr, geht die Geschichtswerkstatt Barmbek mit dem Alsterdampfer Seebek auf große Fahrt. Mit Live-Musik, historischen Bildern, Filmen und Lesung werden die Stadtteile Barmbek, Winterhude, Uhlenhorst durchfahren und deren Geschichte bis in die Gegenwart in anschaulich-unterhaltsamer Form vorgestellt. Mit von der Partie sind die Musikerin Anne Wiemann, der Liedersammler und Volkssänger Jochen Wiegandt sowie der Stadtteilführer Michael Grill. Nicht nur der Hafen, nicht nur die Fleete in der Speicherstadt bieten einen Einblick in die Geschichte der Stadt. Auch die städtischen Kanäle, wie Osterbek- und Goldbekkanal, zeigen interessante und oft unbekannte Orte, die es lohnt kennenzulernen. Die Kanalfahrt startet um 18 Uhr am Anleger des Museums der Arbeit am Osterbekweg.
Der Preis für die Fahrt beträgt 22.- Euro p.P.
Voranmeldung und Vorauszahlung sind bei der Geschichtswerkstatt Barmbek,
Wiesendamm 25,22305 Hamburg erforderlich.
Tel: 040/293107
E-mail: geschichtswerkstattbarmbek@alice-dsl.de

Bild von Zwangsarbeiterinnen

Zwangsarbeit in Barmbek

Eine Veranstaltung der Geschichtswerkstatt Barmbek mit einführenden Informationen, Filmausschnitten und Lesung von Zeitzeugenberichten

Montag, 1. Februar, 19 Uhr, im Museum der Arbeit. Eintritt frei

Bei der Veranstaltung, die im Rahmen der gegenwärtigen Zwangsarbeit-Ausstellung im Museum der Arbeit stattfindet, geben Jürgen Kinter, Michael Grill und Karin Heddinga einen Überblick über die Entwicklung und Standorte der Zwangsarbeit in Barmbek. Anhand von Erinnerungsberichten und Filmausschnitten schildern sie die Arbeits- und Lebensbedingungen von ZwangsarbeiterInnen in Barmbeker Firmen und Lagern und machen auf ein lange Zeit vergessenes oder verdrängtes Kapitel unserer Stadtteilgeschichte aufmerksam.

Bild:Zwangsarbeiterinnen aus Osteuropa auf dem Gelände des Arbeiterlagers von "Heidenreich & Harbeck" an der Burmesterstraße (1943). Im Hintergrund sind die Unterkunftsbaracken und der noch heute existierende Wohnblock des Bauvereins zu erkennen. Foto: Privatfoto, Archiv Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme

2015

Tafel Geschichtspfad

Neue Geschichtstafel

An der Hufnerstraße 113 hat die Geschichtswerkstatt Barmbek im Rahmen ihres Barmbeker Geschichtspfades eine neue Geschichtstafel aufgestellt. Sie ist der Familie Giordano gewidmet, die hier bis zur Ausbombung 1943 wohnte. Im Mittelpunkt steht dabei die Lebensgeschichte von Ralph Giordano, der in Barmbek seine Kindheit und Jugend verbrachte und später einem größeren Publikum durch seinen Roman "Die Bertinis" bekannt wurde, in dem er das Schicksal seiner Familie verarbeitete. In der Nazizeit war die Familie ständigen Schikanen und Ausgrenzungen ausgesetzt. Giordanos jüdische Mutter wurde vor der Deportation bewahrt, weil eine frühere Nachbarin die ganze Familie bei sich versteckte. Wir danken allen Privatspendern und der Baugenossenschaft Dennerstraße-Selbsthilfe eG, die die Finanzierung der Tafel ermöglicht haben.

Gedichtband

Neuerscheinung

Barmbek
Gedichte, Verse, Skulpturen

Rechtzeitig zur Weihnachtszeit hat die Geschichtswerkstatt Barmbek ein kleines Büchlein mit Barmbek-Gedichten und Versen (auch in plattdeutsch) herausgebracht. Ergänzt wird die Gedicht-Sammlung mit einer kleinen Auswahl fotografischer Abbildungen von Skulpturen in Barmbek. Das Buch (70 Seiten) ist zu einem Unkostenbeitrag von 8 Euro bei der Geschichtswerkstatt zu bekommen.

Ausstellung Ende

Erfolgreicher Abschluss der Barmbek-Ausstellung

Mit dem Tag der Geschichtswerkstätten am 4.10. endete unsere Sonderausstellung "Barmbek - Eine Entdeckungsreise". Mehr als 1100 Interessierte besuchten die Ausstellung zum 30jährigen Jubiläum der Geschichtswerkstatt Barmbek. Die Resonanz war durchweg sehr positiv. Einige Auszüge aus unserem Besucherbuch:
"Eine wunderbare und sehr liebevoll eingerichtete Zeitreise. Es hat viel Freude gemacht, dabei zu sein. Vielen Dank!"
"Völlig überladen, kaum Verzahnung. Eine Ausstellung ohne Kurator."
"Eine wunderbare Ausstellung. Gezeigt werden aber auch die negativen Auswirkungen auf den Stadtteil durch die beginnende Verdichtung und damit Vernichtung von Grünflächen."
"Warum nicht länger? Warum nicht alle Schulen in Hamburg angeschrieben?"
"Diese Ausstellung muesste eine Dauerausstellung in Barmbek sein."
"Wir waren heute zum dritten Mal hier."
"Wir sind begeistert und wünschen Euch noch mindestens weitere 30 Jahre."

Programm TDGWHH

Tag der Geschichtswerkstätten 2015

Es ist wieder soweit! Der Tag der Geschichtswerkstätten
Wir öffnen am So. 04.10.2015 von 13 - 18 Uhr
ein letztes Mal unsere Ausstellung "Barmbek - eine Entdeckungsreise"
30 Jahre Geschichtswerkstatt Barmbek - 660 Jahre Barmbek

Am Abschlusstag (Finissage) der Sonderausstellung
der Geschichtswerkstatt Barmbek laden wir Sie ein mit Rundgängen,
Werkstatt- und Ausstellungsführung. Filmen und Musik sich über Barmbek zu informieren.

14 Uhr findet der Rundgang "Vom Wiesendamm zum Stichkanal statt"

16 Uhr der Rundgang "Stolpersteine in Barmbek"

Veranstaltungsort: Wiesendamm 30
im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Barmbeker
Traditionsfima Heidenreich & Harbeck

Das Programmheft

Altes Bahnhofsgebäude

Rundgang: Rund um den Barmbeker Bahnhof - eine neue Mitte entsteht

Am Sonntag 27. September 2015 14:00 Uhr
Treffpunkt: Vor der Geschichtswerkstatt Barmbek, Wiesendamm 25/Ecke Hufnerstraße
Kostenbeitrag 5,00 EUR pro Person

Was entsteht in dem großen Loch am Bahnhof Barmbek, und wie sah es dort eigentlich früher aus? Das ist nur eine von mehreren Fragen denen die Geschichtswerkstatt auf ihrem Rundgang um den Bahnhof Barmbek nachgehen wird. Altes wird dort abgerissen, Neues entsteht und einiges ist schon fertig. Wie sah es dort 1917 oder 1967 aus und was werden wir im Jahre 2017 an gleicher Stelle zu sehen bekommen? Mit vielen Informationen und historischen Fotos im Gepäck werden wir versuchen möglichst viele dieser Fragen zu beantworten. Barmbek verändert sich - seien Sie dabei.

Peter Oebel

Lesung von Peter Oebel

Der Autor Peter Oebel wird am 23.9.2015 um 18 Uhr in den Räumen der Ausstellung im Wiesendamm 30 "Barmbek, eine Entdeckungsreise" aus seinem Buch "Alex - eine Nachkriegs-Kindheit in Hamburg-Barmbek" lesen.
Peter Oebel erzählt in Fragmenten die Geschichte des Jungen Alexander Zinser, der in den 50er Jahren im Arbeitermilieu des Hamburger Stadtteils Barmbek aufwächst. Ein Buch für alle, die noch einmal den Bildern ihrer Jugend begegnen - oder in die fremde, abenteuerliche Welt eintauchen wollen, die für ihre Eltern oder Großeltern Nachkriegs-Realität war.

Eröffnung der großen Barmbek - Ausstellung

Am 01.09. 2015 wurde unsere große Barmbek - Ausstellung in dem ehemaligen Heidenreich und Harbeck Verwaltungsgebäude im Wiesendamm 30 eröffnet. Mehr als 100 Besucherinnen und Besucher waren zur Jubiläumsfeier "30 Jahre Geschichtswerkstatt Barmbek - 660 Jahre Barmbek" gekommen. Michael Grill führte im Namen der Geschichtswerkstatt durch das Programm, las Texte von Ralph und Rocco Giordano, Dr. Jürgen Bönig würdigte die Arbeit und Besonderheiten der Barmbeker Geschichtswerkstatt, der Volkssänger und Liedersammler Jochen Wiegandt trug Barmbek-Lieder und Geschichten in plattdeutsch vor, Peter Oebel gab eine Kostprobe aus seinem Buch "Alex - eine Nachkriegs-Kindheit in Hamburg-Barmbek" und zum Abschluss wurde die filmisch-musikalische Reise "Auf dem Wasser nach Barmbek" von Jürgen Kinter gezeigt.

Die Ausstellung ist noch bis zum 04.Oktober 2015 zu sehen (Mi-So. 15-19 Uhr), im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Barmbeker Traditionsfirma Heidenreich & Harbeck, Wiesendamm 30.

Der Eintritt ist kostenlos, Spenden gern gesehen

Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch.

Bilder Eroeffnung

Bilder Eroeffnung

Eden fuer Jeden

Erneuter Rundgang durch die Schrebergärten

Wer möchte, kann am 30.08 einen wundervollen Rundgang durch die Schrebergärten machen. Um 15 Uhr ist der Treffpunkt an der Ecke Alte Wöhr/Saarlandstrasse.
Es soll um die Geschichte, die Flora und Fauna, aber natürlich auch um die Baupläne und die Proteste gehen. Nach einem kurzem Rundgang durch die Schrebergartenanlage besteht ab
16.30 Uhr die Möglichkeit, bei einem leckerem Käffchen sich weiter zu informieren.

Ein Rundgang der in Kooperation mit Eden für Jeden stattfindet.

Ausstellungsankündigung

Barmbek
Eine Entdeckungsreise

30 Jahre Geschichtswerkstatt Barmbek – 660 Jahre Hamburg-Barmbek

Im September 2015 feiert die Geschichtswerkstatt Barmbek ihr 30jähriges Bestehen. Der Stadtteil Barmbek kann in diesem Jahr bereits auf eine 660 Jahre alte Geschichte zurückblicken. Gründe genug für eine große Barmbek-Ausstellung, in der die Geschichtswerkstatt ihre Arbeit vorstellt und zugleich einen Einblick gibt in die Entwicklung Barmbeks vom einstigen Bauerndorf zum Hamburger Arbeiterstadtteil und zum immer beliebter werdenden großstädtischen Wohnquartier. Anlässlich dieses Jubiläums findet am 1. September, 18 Uhr, in den Ausstellungsräumen im Wiesendamm 30, eine Eröffnungsfeier statt, mit Musik, Lesung, Filmen etc. Die Ausstellung ist vom 2.9. bis zum 4.10.2015, Mi - So, 15 -19 Uhr, im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Barmbeker Traditionsfirma Heidenreich & Harbeck, Wiesendamm 30, zu sehen (U-Bahnstation Saarlandstr., Barmbeker Stichkanal). Eintritt frei, Spenden erwünscht. Außerdem findet dort am 23.9., 18 Uhr eine Lesung mit Peter Oebel zu seinem Buch ›Alex. Eine Nachkriegs-Kindheit in Hamburg-Barmbek‹ statt.

Mundsburg Gedenken

Gedenken an den 30.Juli 1943

Am 30.Juli 1943 starben während der Operation Gomorrha im Bunker vom damaligen Karstadtgebäude 370 Menschen. Daran erinnerten wir nun in einer kleinen Zeremonie vor Ort. Wer nicht dabei sein konnte, für den haben wir hier nochmal den Text der Rede unseres Kollegen Reinhard Otto.

Rede Reinhard Otto

Noah Sheffer mit Preis

Noah Sheffer gewinnt Landespreis beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Wir möchten an dieser Stelle Noah Sheffer gratulieren.
Noah hat mit unserer Hilfe zum Leben von Ralph Giordano recherchiert.
Die Informationen nutzte er, um "Zwei Tagebücher einer Woche" zu schreiben. Hierbei stellte er seine Woche des 9. November gegenüber der ungefähren Woche des Schriftstellers und Barmbekers Ralph Giordano.
Eine sehr gute Art sich dem Thema zu nähern.

Eden fuer Jeden

Rundgang durch die Schrebergärten

Wer möchte, kann am 02.08 einen wundervollen Rundgang durch die Schrebergärten machen. Um 15 Uhr ist der Treffpunkt an der Ecke Alte Wöhr/Saarlandstrasse.
Es soll um die Geschichte, die Flora und Fauna, aber natürlich auch um die Baupläne und die Proteste gehen. Nach einem kurzem Rundgang durch die Schrebergartenanlage besteht ab 15.30 Uhr die Möglichkeit, bei einem leckerem Käffchen sich weiter zu informieren.

Ein Rundgang der in Kooperation mit Eden für Jeden stattfindet.

Titel des Buches Friedrichsberg

Inhaltsangabe

Neuerscheinung 150 Jahre Friedrichsberg

Von der Irrenanstalt zur Klinik am Wohnpark

Mit dem vorliegenden Buch wird erstmals versucht, mehr als 150 Jahre Barmbeker und somit auch Hamburger Medizinalgeschichte am Standort Friedrichsberg zusammenhängend darzustellen. Im Ergebnis formt sich ein Bild aus Aufbruch und Niedergang, Zerstörung und Wiederaufbau sowie Kontinuität und Veränderung. Erstrahlte der Neubau ab 1864 zunächst im hellen Licht der zwangfreien Unterbringung psychisch erkrankter Menschen, so sank der Stern der Irrenanstalt Friedrichsberg gegen Ende des 19.Jahrhunderts immer mehr.
Die Wiederbelebung erfolgte dann in den Jahren 1910 bis 1932. Während dieser Zeitspanne standen in der größtenteils neu erbauten Staatskrankenanstalt Friedrichsberg die Themen Therapie und Erforschung psychischer Krankheiten im Mittelpunkt der ärztlichen Tätigkeit. Aber bereits in dieser Phase trat neben dem Aspekt der Heilung auch immer mehr die Absicht der Verhinderung sogenannter Geisteskrankheiten, auch durch Zwangsmaßnahmen, in den Vordergrund ärztlichen Handelns. Diese als Eugenik bezeichnete Sichtweise wurde in der Zeit des Nationalsozialismus unter der Bezeichnung Rassenhygiene zur tödlichen Richtschnur staatlichen Handelns.
Bezogen auf Friedrichsberg war der Reichsstatthalter Karl Kaufmann, der vor allem eigene Defizite durch absolute Herrschaft kompensieren wollte, die treibende Kraft hinter der auch dort tätigen Mordmaschinerie. Nach der Umbenennung in AK Eilbek folgten Jahrzehnte der Kontinuität, bis dann politische Entscheidungen die aktuell sichtbare Dynamik der Konversion des früheren Krankenhausgeländes in die Funktionen Klinik, Wohnen und Freizeit auslösten.

185 Seiten – Hardcover – EUR 19,80

Fabeltier

Rundgang Komponistenviertel

Neu Klänge im Barmbeker Komponistenviertel

Das Komponistenviertel in Barmbek-Süd hinter der Hamburger Meile zwischen Winterhuder Weg und Adolph-Schönfelder-Straße gelegen - erhielt nach dem Krieg ein völlig neues Gesicht. Dennoch finden sich noch Zeugnisse der frühen Jahre des Arbeiterquartiers Barmbek - so zum Beispiel mit dem 1867 erbauten Mietshaus im Alten Schützenhof, in dem auch der legendäre "Lord von Barmbeck" seine Kneipe betrieb. Vergangenheit, Gegenwart und die Veränderungen des Quartiers sind Themen des ca. zweistündigen Rundgangs.

Sonntag. 28. Juni 2015 - 14:00 Uhr

Treffpunkt: Ilse-Löwenstein-Schule Humboldstrasse 89 - vor der Geschichtstafel

Kosten: 5,00 EUR/Person

Blick aus dem HinterhofBuch Peter Oebel

Buch- und Lesetipp

Peter Oebel
Alex


im Adlibri Verlag

Wir möchten alle Barmbek Interessierte auf ein sehr lesenswertes Buch hinweisen, das die Lebensgeschichte eines jungen Barmbekers in der Nachkriegszeit der 1950er Jahre beschreibt, der im Arbeitermilieu des Hamburger Stadtteils Barmbek-Süd aufgewachsen ist. Eine kleine Kostprobe aus dem Buch veröffentlichen wir mit freundlicher Genehmigung des Autors auf unserer Internetseite unter der Rubrik Erinnerungen. Im Spätsommer/Herbst wollen wir mit Peter Oebel eine Lesung zu seinem Buch organisieren. Den genauen Zeitpunkt und Ort geben wir noch rechtzeitig bekannt.

Kino Dehnhaide

Unser nächster Rundgang in Barmbek

Von der Dehnhaide zum Alten Teichweg – das wenig bekannte Barmbek

Die Häuserblöcke zwischen den Straßen Alter Teichweg und Dehnhaide werden meist weniger wahr genommen als die Quartiere beiderseits der Hamburger oder der Fuhlsbüttler Straße. Aber auch zwischen dem Barmbeker Markt und der S-Bahntrasse finden sich viele Spuren der lokalen Geschichte. So werden wir uns auf dem Rundgang den Daniel Bartels Hof am Alten Teichweg einmal näher betrachten. Auch der fast unbekannte Begräbnisplatz an der Straße Pfennigsbusch wird ein Zielpunkt unserer Erkundungen sein.

Plakat zur Haeuserausstellung

Neue Ausstellung in der Bücherhalle Barmbek

In unserer Ausstellung stellen wir die Geschichte von verschiedenen Häusern dar, die exemplarisch Barmbeks Entwicklung vom Dorf zur Großstadt deutlich machen. Es sind Objekte, die sich quer durch Zeit und Raum verändern oder verändert werden und durch ihre Nutzung beziehungsweise Umnutzung neue Bedeutungen erhalten - Signale aus der Vergangenheit, die bis heute nachhallen. Ihre Erkundung und Betrachtung erschließt ein Stück Stadtteilgeschichte und trägt zu einer neuen Lesart bei. Geschichtliche und aktuelle Strukturveränderungen werden an der Biographie von Orten, Dingen und Menschen sichtbar gemacht. Es geht also nicht nur um Baugeschichte und Architektur, sondern um das Leben in und mit den Häusern. Im ersten Teil unserer Ausstellung - ein zweiter folgt später - stellen wir ausführlich die Geschichte eines Fabrik- und Wohnkomplexes am Osterbekkanal vor, ferner die Geschichte des letzten Barmbeker Bauernhofes an der Habichtstraße sowie die ungewöhnliche Geschichte eines Einfamilienhauses in der Beimoorstraße.

Kanal mit Boot

Die Geschichtswerkstatt Barmbek geht wieder auf große Fahrt

Eine musikalisch-literarische Stadtteilrundreise mit dem Alsterdampfer

Am Montag, den 8. Juni und am 21. September 2015. jeweils 18 Uhr, geht die Geschichtswerkstatt Barmbek mit dem Alsterdampfer Seebek mit neuem Programm auf große Fahrt. Mit Live-Musik, historischen Bildern, Filmen und Lesung werden die Stadtteile Barmbek, Winterhude, Uhlenhorst durchfahren und deren Geschichte bis in die Gegenwart in anschaulich-unterhaltsamer Form vorgestellt. Mit von der Partie sind die Musikerin Anne Wiemann, der Liedersammler und Volkssänger Jochen Wiegandt sowie der Stadtteilführer Michael Grill. Nicht nur der Hafen, nicht nur die Fleete in der Speicherstadt bieten einen Einblick in die Geschichte der Stadt. Auch die städtischen Kanäle, wie Osterbek- und Goldbekkanal, zeigen interessante und oft unbekannte Orte, die es lohnt kennenzulernen. Die Kanalfahrt startet um 18 Uhr am Anleger des Museums der Arbeit am Osterbekweg. Der Preis für die Fahrt beträgt 22.- Euro p.P. Voranmeldung und Vorauszahlung sind bei der Geschichtswerkstatt Barmbek, Wiesendamm 25, erforderlich. Tel: 040/293107 E-mail: geschichtswerkstattbarmbek@alice-dsl.de

Kulturpreis 2014

Kulturpreis 2014

Geschichtswerkstatt Barmbek erhält Kulturpreis

Im Rahmen einer Kulturveranstaltung im Bürgerhaus in Barmbek wurde uns am 23. April 2015 der Kulturpreis der Bezirksversammlung Hamburg-Nord überreicht: eine Trophäe, eine Urkunde und ein von der Sparda-Bank Hamburg gestiftetes Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro. Die Vorsitzende der Bezirksversammlung Frau Dagmar Wiedemann und Dr. Jürgen Bönig vom Museum der Arbeit würdigten in ihrer Laudatio die Arbeit und kulturellen Verdienste der Geschichtswerkstatt. Die Geschichtswerkstatt Barmbek bedankt sich für die Verleihung des Kulturpreises: bei den Stiftern, den Entscheidungsträgern und allen Unterstützern unserer Bewerbung.

Das untere Foto wurde uns von Christina Busse zur Verfügung gestellt, dafür unseren herzlichen Dank!

Altes Bahnhofsgebäude

Rundgang: Rund um den Barmbeker Bahnhof

Am Sonntag 26. April 2014 14:00 Uhr
Treffpunkt: Vor der Geschichtswerkstatt Barmbek, Wiesendamm 25/Ecke Hufnerstraße
Kostenbeitrag 5,00 EUR pro Person

Was entsteht in dem großen Loch am Bahnhof Barmbek, und wie sah es dort eigentlich früher aus? Das ist nur eine von mehreren Fragen denen die Geschichtswerkstatt auf ihrem Rundgang um den Bahnhof Barmbek nachgehen wird. Altes wird dort abgerissen, Neues entsteht und einiges ist schon fertig. Wie sah es dort 1917 oder 1967 aus und was werden wir im Jahre 2017 an gleicher Stelle zu sehen bekommen? Mit vielen Informationen und historischen Fotos im Gepäck werden wir versuchen möglichst viele dieser Fragen zu beantworten. Barmbek verändert sich - seien Sie dabei.

Seite aus der Broschüre

Die Broschüre ›Netzwerk Jüdische Geschichte und Kultur in Hamburg‹

In der Broschüre des Netzwerkes, Jüdische Geschichte und Kultur in Hamburg, sind selbstverständlich auch wir vertreten. Ein wichtiges Netzwerk wurde geschaffen, um Menschen über die vielfältigen Angebote der Stadt zu informieren. Unser umfangreiches Text- und Bildarchiv ist mittlerweile in Hamburg und darüber hinaus bekannt.
Wir sind Anlaufpunkt für Schüler und Studenten, werden aber auch genutzt von vielen Barmbekerinnen und Barmbekern, um in der eigenen Vergangenheit zu forschen. Die Durchführung von Projektwochen und Rundgängen, sowie die Unterstützung von Schul- bzw. Studienprojekten gehört natürlich auch dazu. Sprechen Sie uns gerne an!
Ansprechpartnerinnen für Projekte ›Jüdisches Leben‹:
Carmen Smiatacz, Nicole Schneider

Eine geringe Auflage der Broschüre wird demnächst auch in unseren Räumen ausliegen.
Gerne stellen wir hier die komplette Broschüre als .pdf zum Download:

Netzwerk Broschüre

Ralph Giordano Schaufenster

Ralph Giordano Erinnerungsfenster

Zur Erinnerung an Ralph Giordano haben wir unser kleines Schaufenster mit einer kleinen Ausstellung versehen. Schauen Sie gerne einmal vorbei und erinnern Sie sich gemeinsam mit uns an das Wirken und Schaffen dieses „Barmbeker Jung“.

Giordano Mit Schülerinnen im Johanneum

Spendenaufruf für Ralph Giordano Geschichtstafel

Am 10. Dezember 2014 ist der 1923 in Hamburg-Barmbek geborene und aufgewachsene Schriftsteller Ralph Giordano im Alter von 91 Jahren gestorben. Damit seine außergewöhnliche Lebensgeschichte nicht vergessen und sein Vermächtnis im Stadtteil Barmbek wachgehalten wird, soll im Rahmen des Geschichtspfades der Geschichtswerkstatt Barmbek eine neue Geschichtstafel erstellt werden. Um diese finanzieren zu können, haben Barmbeker Bürgerinnen und Bürger mit der Geschichtswerkstatt eine Spendeninitiative gestartet und bitten um Spenden auf folgendes Konto:

Geschichtswerkstatt Barmbek
Stichwort: Giordano-Tafel
Hamburger Sparkasse
BLZ: 200 505 50
Kt.Nr.: 1209-122470
IBAN: DE 12200505501209122470
Foto mit freundlicher Genehmigung von Nic Wendorf.

Tafel Schulfrei

Einladung zur Filmveranstaltung

Im Rahmen der Woche des Gedenkens im Bezirk Hamburg-Nord zeigt die Geschichtswerkstatt Barmbek am Donnerstag, den 29. Januar 2015, 19 Uhr, den Film:

Meine Schwester Irma – Ein Opfer der „Kinder-Euthanasie“. Eine Spurensuche mit Antje Kosemund (2014, 52 Min.) Nach der Filmvorführung Gespräch zwischen den Besuchern, dem Filmautor Jürgen Kinter und Barbara Nitruch.
Veranstaltungsort: Geschichtswerkstatt Barmbek, Wiesendamm 25, Eintritt: frei/Spende erbeten

Antje Kosemund, 1928 geboren, wuchs in einer kinderreichen Familie im Arbeiterstadtteil Hamburg-Barmbek auf. Ihre zwei Jahre jüngere Schwester Irma wurde 1933 aufgrund eines Psychiatrischen Gutachtens in die „Alsterdorfer Anstalten“ eingewiesen und 1943 nach Wien abtransportiert, wo sie im Rahmen des nationalistischen Euthanasieprogramms in der „Kinderfachabteilung Am Spiegelgrund“ der städtischen Nervenklinik ermordet wurde. Antja Kosemunds Erinnerungen und Recherchen zur Geschichte ihrer Schwester sind ein Zeugnis gegen das Vergessen, Verschweigen, Verdrängen und Ausgrenzen von Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen.

2014

Tafel Schulfrei

Eine neue Tafel für den Geschichtspfad

Aus dem ehemaligen Gymnasium Barmbek-Uhlenhorst sind Wohnungen entstanden. Über die Geschichte des Hauses erzählt unsere neue Tafel in der Osterbekstraße. Ein ganz großer Dank geht an die Baugenossenschaft „FLUWOG–NORDMARK eG“, ohne deren finanzielle Unterstützung die Tafel nicht möglich gewesen wäre. Ganz herzlichen Dank geht auch an Christina Busse, die das Foto zur Verfügung gestellt hat und an die Bewohnerinnen und Bewohner, die zu dem Fototermin erschienen sind.

Weihnachten

Weihnachtpause steht kurz bevor

Vom 19.12.2014 bis zum 05.01.2015 gehen wie in die Weihnachtspause und starten dann am 05.01.2015 wieder in das neue Jahr.

Wohnungsbaubuch

Jetzt wieder erhältlich: Wohnungsbau in Barmbek

Das Buch gibt einen Überblick über die geschichtliche Entwicklung des Wohnungsbaus in Barmbek und stellt zahlreiche aktuelle Wohnungsbauprojekte vor. Weitere Angaben können Sie unseren Veröffentlichungen entnehmen.

Demnächst auch wieder im Angebot:Geschichte der Fuhle und Barmbek vom Dorf zum Stadtteil.
Hier steht aber noch nicht fest, wann Sie bei uns eintreffen. Gerne können Sie sich hierfür aber schon auf eine Liste setzen lassen und wir informieren Sie, sobald die Bücher bei uns eingetroffen sind. Das Heft Geschichte der Fuhle ist wieder erhältlich

Fussgängerproblematik

Eine Barmbekerin erzählt:

„Flaniermeile Fuhle“ – Ein Hindernislauf
Es heißt: der breite Fußweg der Fuhlsbüttler Straße lädt „zum Flanieren“ ein.
Jaa, aber nur bis zur nächsten Ecke. Dann kommt nämlich der Bordstein mit der üblichen Kante und liegt sozusagen quer überm Weg. Wer fröhlich ausschreitet – wie vermutlich die Erfinder der neuen Fuhle – nimmt die paar Zentimeter gar nicht wahr. Wer mit Kinderwagen oder -karre unterwegs ist, drückt den Handgriff ein bisschien herunter, und schon heben sich die Vorderräder bis zur gewünschten Höhe. Das Gehen wird kaum unterbrochen. Aber wer einen vollen Marktroller hinter sich herzieht, kommt nicht so zügig über die Fahrbahn, sondern muss sich umsehen und aufpassen, dass nichts wackelt oder gar umkippt. Und muss nach oben kräftig ziehen, um die Straße wieder zu verlassen.

Und besonders, wer einen der immer beliebter werdenden Rollatoren benutzt hat Mühe, die Kanten zu überwinden.
Das bedeutet:
a) ein kleiner Aufenthalt beim auf die Straße kommen und
b) ein weiterer – mühsamerer – Aufenthalt auf der anderen Straßenseite beim hochbringen des Rollators.
c) bei Sielrinnen muss sogar noch einmal zusätzlich gezogen werden.

Wer von den Verantwortlichen kann sich das überhaupt vorstellen?
Oder hat sich das jemals angesehen?

Die Handwerker wüßten sicher, was gemeint ist. Die hatten nämlich für die Zeit ihres Umgangs mit schweren Karren kleine Schrägen aufgeschüttet an den Stellen, wo ein Bordstein zu überwinden war. Das wurde gern genutzt von allen, die mit irgenwelchen Rädern unterwegs waren. Und die vage Hoffnung erwachte: Vielleicht bleibt das ja...

Aber inzwischen ist klar: Nichts blieb! Die wunderbaren Schrägen sind einfach wieder weg! Um einen Rollator über den Kantstein auf den sicheren Fußweg zu hieven, ist immer dieser gefährlich lange Aufenthalt auf der Fahrbahn notwendig. Ein Ausweichen wie bisher auf Radweg –Übergänge wurde ja vereitelt durch die neue Bestimmung: Radwege weglassen, Radfahrer auf die Straße bringen!
− Wer ist eigentlich dafür zuständig?
− Kümmert sich einer um diese Schwierigkeiten?
− Wer behebt sie?

Wer übersetzt das Wort „barrierefrei“ in Fuhle Deutsch?

Tag der Geschichtswerkstätten – Ein Erfolg

Unerwarteter Andrang am Tag der Geschichtswerkstätten in unseren Werkstatträumen in Barmbek.
Unser Programm (Werkstatt- und Archivführungen, Rundgang, Filmvorführungen, Ausstellung,
mit Brunch, Kaffee und Kuchen) stieß auf großes Interesse und positive Resonanz.
Rund 125 BesucherInnen nutzten die Gelegenheit, unsere Arbeit kennenzulernen und auch untereinander ins Gespräch zu kommen.

Bilder TGWHH

Bilder TGWHH

altes Karstadtgebäude

Wir laden ein:

Tag der offenen Tür in der Geschichtswerkstatt Barmbek

Am Sonntag, den 5. Oktober 2014, veranstalten die Hamburger Geschichtswerkstätten erstmals den „Tag der Geschichtswerkstätten“. Mit dabei ist auch die Geschichtswerkstatt Barmbek. Alle Einrichtungen werden ganztägig geöffnet sein und ein vielfältiges Veranstaltungsangebot bieten, das in einem ausführlichen Programmheft zusammengestellt ist. Mit dem „Tag der offenen Tür“ wollen die Geschichtswerkstätten auch auf ihre schwierige finanzielle Situation hinweisen und ihrer Forderung nach einer Erhöhung der institutionellen Förderung Nachdruck verleihen. Wir freuen uns auf Ihren/euren Besuch.

Unser Programm an diesem Tag:

12 Uhr Im Gespräch
Brunch mit Werkstattgesprächen

13.30 Uhr Blick hinter die Kulissen
Werkstatt- und Archivführung

14.30 Uhr Mitten in Barmbek
Sonntagsspaziergang rund um die Geschichtswerkstatt

15 Uhr Filmvorführung im Magazin-Kino (Fiefstücken)
„Gewinner waren wir nicht, aber wir haben gekämpft. Vom Texas-Klo bis zur Betriebsbesetzung“

16 Uhr Barmbekblüten
Musikalisches und Literarisches aus Barmbek
Bei Kaffee und Kuchen

17.30 Uhr Werkstatt- und Archivführung

Ganztägig und open end:
Best of Ausstellungen der Geschichtswerkstatt zur Geschichte Barmbeks

Barmbek im Film
Filmvorführungen mit Filmen der Geschichtswerkstatt zur Stadtteilgeschichte:
Geschichtswerkstätten Hamburg, 2009
Zwischen Träumen und Trümmern. Barmbeker Vergnügen, 2007
Meine Schwester Irma. Ein Opfer der „Kinder-Euthanasie“. Eine Spurensuche mit Antje Kosemund, 2014
Barmbeker Hobbywelten, 2006

Stadtparkfilmplakat

Stadtparkfilm zum voraussichtlich letzten Mal im Magazinkino

Am Sonntag, den 21. September, 15 Uhr, wird im Rahmen des 100jährigen Stadtparkjubiläums noch einmal (wahrscheinlich das letzte Mal) unser Stadtparkfilm „Die unendliche Stadtparklust – Ein Rundgang durch den Hamburger Stadtpark“ gezeigt werden. Wer den Film bislang noch nicht gesehen hat hat somit noch einmal die Chance. Natürlich ist er auch weiterhin auf DVD bei uns käuflich zu erwerben.

Tafel Humboldtstr.

Neue Geschichtstafel in der Humboldtstraße

Am 20.8.2014 wurde vor der Stadtteilschule Humboldtstrasse 89 eine neue Geschichtstafel aufgestellt, die in Kooperation von Schülern und Schülerinnen mit der Geschichtswerkstatt Barmbek entstanden ist. Ergänzend wurde von den Schülern eine Broschüre erarbeitet, die einen Einblick in das Stadtteilerkundungsprojekt gibt, das von Kolja Wohlleben initiiert und betreut wurde.
Gefördert und unterstützt wurde das Projekt durch die Bezirksversammlung Hamburg-Nord und durch den Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft Wolfgang Rose (SPD).

Bertini Sandkiste

Auf den Spuren der Bertinis

Ein literarischer Spaziergang

Am 24.August steht unser nächster literarischer Spaziergang auf den Spuren der „Bertinis“ an. In dem zweistündigen Spaziergang wandeln wir auf den Pfaden des Romans „Die Bertinis“ von Ralph Giordano, in der Zeit von 1925-45. Wir suchen Schauplätze auf, die zum Lebensumfeld der Familie gehörten und ihren Alltag immer enger und lebensbedrohlicher werden ließen. Wir schauen auf Milieu, Zeitumstände und Menschen, die Barmbek in der Zeit der Weimerer Republik und des Faschismus prägten.

Treffpunkt für den Rundgang ist Hufner-Ecke Hellbrookstraße, vor Aldi um 14 Uhr

Eine Anmeldung für diesen Rundgang ist NICHT notwendig. Teilnahmegebühr p.P. 5.- / 3.- Euro

Fensterausstellung Stadtpark

Fensterausstellung der Geschichtswerkstatt Barmbek

100 Jahre Stadtpark

Anläßlich des Jubiläums „100 Jahre Stadtgrün“ zeigen wir in unseren Schaufenstern eine kleine Ausstellung zur Geschichte des Hamburger Stadtparks und anderer Grünanlagen in Barmbek (Schleidenpark, Johannes-Prassek-Park, Grünzüge und Kleingärten in Barmbek-Nord). Zeitrahmen: ab Juni 2014 bis Ende des Jahres, täglich, durchgehend Tag und Nacht. Im Mittelpunkt der Schaufensterausstellung steht die Frage, welche Bedeutung die Grünanlagen für die Menschen im Stadtteil haben und wie sie von ihnen genutzt werden, heute wie früher. Zahlreiche Fotos, kurze Texte, Gedichte, Zeitzeugen-Zitate sowie einzelne Objekte laden dazu ein, ein Stück Stadtteilgeschichte beim Vorbeigehen oder Verweilen zu entdecken.

Baeckerei Flotowstrasse

Schließung der „Bäckerei“ in der Flotowstraße.

Ausverkauf unseres Viertels

Bewohner und Bewohnerinnen in der Flotowstraße haben uns folgende Nachricht zukommen lassen:

Das Traditionsunternehmen „Die Bäckerei“ (ehemals Dat Backhus) in der Flotowstraße 4 hat nun für immer seine Pforten geschlossen. „Eine Ära geht nun zu Ende“ und nichts, aber auch gar nichts erinnert an den Traditionsbetrieb, der an die 100 Jahre vor Ort war. Sang und klanglos wurde am 24.6.2014 das Lädchen geschlossen, die Abbrucharbeiten fanden dann auch umgehend statt. Es soll wohl eine schicke Eigentumswohnung entstehen. Wieder sind wir ein Stück ärmer, was die Attraktivität unseres Viertels ausmacht. Letzte kleine Nischen, wie das Bäckerlädchen verschwinden. Stattdessen werden die letzten freien Fleckchen zugebaut, ohne Rücksicht auf Verluste – was darüber hinaus den Mietenspiegel in die Höhe treibt. Was so fassungslos macht, ist die Tatsache, dass auch in der Mozartstraße für das alteingesessene Unternehmen „Die Fleischerei Geisler“ kein Nachfolger gefunden wurde. Wo sind sie geblieben – unsere ganzen kleinen Lädchen vor Ort ? – sie machten das Flair aus...

Metropolis Kino

Stadtparkfilm im METROPOLIS-KINO

Im Rahmen des METROPOLIS-KINOSOMMERS 2014 „Soziales Grün Parks und Gartenkultur im Film“ zeigt das Metropolis-Kino in Zusammenarbeit mit „Szene Hamburg Geschichte“ am Dienstag, 1. Juli, 19.00 Uhr, unseren Stadtparkfilm
„Die unaufhörliche Stadtparklust“ (99 min.).

Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Publikumsgespräch mit dem Filmautor Jürgen Kinter und den Stadtpark-Buchautoren Thomas Vesting („Betreten erwünscht“) und Jörg Schöning („Hamburgs grüne Anlagen“) statt.

Ort:

METROPOLIS-KINO

Kleine Theaterstrasse 10

20354 Hamburg

Eintritt: 7 Euro. Mitglieder des Geschichtswerkstatt- und Stadtparkvereins bekommen den ermäßigten Eintrittspreis von 4 Euro.

Plakat Ausstellung

Neue Ausstellung in der Bücherhalle Barmbek

Barmbeker Arbeitswelten

Vom Verschwinden und Neuentstehen

Eine Ausstellung der Geschichtswerkstatt Barmbek

Die neue Ausstellung der Geschichtswerkstatt Barmbek gibt einen Einblick, wie sich die Arbeitswelt in Barmbek in den letzten einhundert Jahren verändert hat. Zahlreiche Fotos, kurze Texte, Zeitzeugenzitate, Filmausschnitte sowie Arbeitsprodukte veranschaulichen den Strukturwandel der Arbeit, der zum Verschwinden ganzer Branchen und Berufsgruppen geführt hat. Die Ausstellung zeigt aber auch die Umbrüche, die zu neuen Arbeitsmöglichkeiten in Barmbek geführt haben, und sie dokumentiert Beispiele, sich mit gewerblich-handwerklicher Arbeit in der Computer- und Internet bestimmten Arbeitswelt zu behaupten.

Die Ausstellung ist vom 24.04. bis zum 20.06.2014 in der Bücherhalle Barmbek zu den Öffnungszeiten der Bücherhalle zu sehen.

Neue Publikationen:

Ergänzend zu der Ausstellung haben wir eine Broschüre herausgebracht,die die Ausstellung in Wort und Bild dokumentiert. Preis: 6 Euro.

Osterbekkanal

Unsere große Kanalrundfahrt

Am 25. August geht die Geschichtswerkstatt Barmbek mit dem Alsterdampfer auf große Fahrt, mit Live-Musik, Lesung und historischen Bildern, mit literarischen und alltäglichen Geschichten rund um die Alster, den Osterbek- und Goldbekkanal und den Stadtparksee. Mit von der Partie sind, neben den Mitarbeitern der Geschichtswerkstatt Barmbek, die Musikerin Anne Wiemann, der Liedersammler und Volkssänger Jochen Wiegandt und der Spurensucher Michael Grill.
Nicht nur der Hafen, nicht nur die Fleete in der Speicherstadt geben einen Einblick in die Geschichte der Stadt Hamburg. Auch die städtischen Kanäle bieten interessante und oft unbekannte, ungewöhnliche Orte, die es lohnt kennenzulernen. Die zweistündige Kanalrundfahrt bietet die Möglichkeit, gleich drei Stadtteile vom Wasser aus zu betrachten und ein Stück Stadtteilgeschichte und Gegenwart zu er-fahren und die unterschiedliche Nutzung der Wasserwege kennenzulernen, als einstige Transportwege für Gewerbe und Industrie, als Verkehrsweg für die Alsterschifffahrt und ihre gegenwärtige Umnutzung als attraktives Wohn- und Freizeitgebiet, als begehrte Dienstleistungs- und Kulturadresse.
Die Kanalrundfahrt startet um 18 Uhr, am Anleger des Museums der Arbeit.
Der Preis für die Fahrt beträgt 22.- Euro p.P.
Anmeldung und Vorauszahlung sind bei der Geschichtswerkstatt Barmbek, Wiesendamm 25 erforderlich.
Tel: 040/293107
E-Mail: geschichtswerkstattbarmbek@alice-dsl.de

Basche

Barmbek Basch - Ein verschwundenes Lebensgefühl

Was verbirgt sich hinter dem Wort „basch“?
Stellt man diese Frage heute jemanden auf den Straßen Barmbeks, stößt man auf Unverständnis. Bis in die 40-er Jahre hätte man sicherlich in Barmbek eine Antwort gefunden. Basch war ein eigenes Lebensgefühl, das besonders bei jungen Leuten ausgeprägt war, die südlich und nördlich der Hamburger Straße lebten. Allerdings waren ihre Lebensumstände geprägt durch die engen Wohnverhältnisse, mit einer Vielzahl von Geschwistern und harten Arbeitsbedingungen im Hafen oder den Gewerbebetrieben Barmbeks. Für Nicht-Barmbeker waren die die baschen Jungs und Deerns, ungehobelte, ja teils aggressive junge Erwachsene aus den Arbeiterquartieren. Die so betitelten machten sich dieses zu eigen und definierten basch als forsch, kess oder gewitzt. Auch ein Hut oder Kleid konnte basch - also flott und schick sein. Mit den Bombardierungen im Sommer 1943 versanken die Lebensumstände auch dieser Jugendlichen. Die engen Straßen und Wohnanlagen lagen in Schutt und Asche und damit auch das Lebensgefühl.
Termin: Sonnabend 12. April um 14:00 Uhr
Start: U-Bahnstation Dehnhaide / Ausgang Dehnhaide
Dauer: ca. 2 Stunden
Kosten: 5 EUR/Person

Tafel Bert-Kaempfert-Platz

Zum Lesen

Wer den neu gestalteten Bert-Kaempfert Platz besucht kann nun auch wieder die Geschichte des Ortes erlesen. Die überarbeitete Tafel wurde gestern eingesetzt. Und bei dem schönen Frühlingswetter lohnt sich doch ein Spaziergang durch unser Barmbek. Die Karte zum gesamten Spaziergang gibt es als Download

Tafel Mundsburg

Neue Tafel am Rundbunker

Wie schon im letzten Jahr am Mundsburg-Tower, wurde jetzt eine weitere unserer Tafeln runderneuert. Dieses Mal wurde, mit freundlicher Unterstützung der fluwog, die Tafel am Rundbunker überarbeitet und neu aufgestellt. Wir hoffen, dass wir von Zeit zu Zeit die Möglichkeit haben, den Geschichtspfad, der immer wieder Opfer von "Vandalen" wird, aufrecht zu erhalten, zu erweitern und immer wieder zu aktualisieren.

Film Irma Sperling

Meine Schwester Irma
Ein Opfer der „Kinder-Euthanasie“

Eine Spurensuche mit Antje Kosemund
Ein Videofilm von Jürgen Kinter
Hamburg 2014, 52 min

Antje Kosemund wuchs in einer kinderreichen Familie im Arbeiterstadtteil Barmbek auf. Ihre zwei Jahre jüngere Schwester Irma wurde 1933 in die „Alsterdorfer Anstalten“ eingewiesen und 1943 nach Wien abtransportiert, wo sie im Rahmen des nationalsozialistischen Euthanasieprogramms ermordet wurde.

Antje Kosemunds Erinnerungen und Recherchen zur Geschichte ihrer Schwester sind ein Zeugnis gegen das Vergessen, Verschweigen, Verdrängen und Ausgrenzen, ein Plädoyer für die Achtung der Menschenwürde und den würdevollen Umgang mit den Opfern und Angehörigen. Beispielhaft an ihrer Schwester setzt sich Antje Kosemund seit vielen Jahren mit dem Thema „Euthanasie“ auseinander, mit einem Kapitel, das bis heute noch nicht abgeschlossen ist.
Filmvorführung und Diskussion
Dienstag, 25. Februar 2014, 19.30 Uhr
mpz, Susannenstr. 14c,d, Hinterhof
Nähe S-U-Bahnstation Sternschanze

Tafel Fest

Neue Straßennamen in Barmbek

Am Freitag, den 22. November 2013 fand im Bürgerhaus in Barmbek eine Festveranstaltung zu vier neuen Straßen im Quartier 21 statt, zu der das Bezirksamt Hamburg-Nord eingeladen hatte. Angehörige der Namensträger, Bürgerinnen und Bürger, die sich am Benennungsverfahren beteiligt hatten sowie Interessierte aus dem Stadtteil nahmen an der Feier teil.

Die Geschichtswerkstatt Barmbek hatte für die Veranstaltung vier Informationstafeln erstellt, auf denen die Lebensgeschichten der vier Personen (Andreas Knack, Alfred-Johann Levy, Familie Harkensee, Wilhelm Drexelius) kurz dargestellt sind.

Ausstellung Spuren

Neue Ausstellung in der Bücherhalle Barmbek

Spuren

Eine fotografische Entdeckungsreise

Eine Ausstellung der Geschichtswerkstatt Barmbek

In unserer neuen Ausstellung in der Bücherhalle Barmbek präsentieren wir einige Ergebnisse aus unserem Fotoprojekt „Spurensuche in Barmbek“: Momentaufnahmen von ausgewählten Orten, Straßen und Gebäuden, Mauern und Steinen, Gärten und Plätzen. Blicke auf alltägliche und ungewöhnliche Dinge. Alles was uns im Stadtteil begegnet, hat eine eigene Geschichte, hinterlässt Spuren und Fundstücke. Unsere fotografische Spurensuche richtet sich gegen die immer weiter um sich greifende Spurenverwischung, ja Spurenzerstörung. Ordnung wird in Asphalt und Beton gegossen, auf Kosten von Vielfalt und Besonderheit. Die Stadtteile verlieren ihr Gesicht, werden austauschbar. Eine bloße Verlustgeschichte? Nicht nur, auch eine Geschichte vom Anderswerden und vielleicht auch Besserwerden. Spurensicherung heißt für uns: Verlorenes besser noch Existierendes festhalten, Lebensspuren sichern, Augenblicke freilegen, Fundstücke sammeln und rekonstruieren, hinter die Dinge sehen, vergrabene Geschichte sichtbar machen, Aufspüren des Unbekannten im Bekannten. Vielleicht können die eingefangenen und zu kleinen Geschichten und Bildräumen montierten Aufnahmen einen Einblick in die alltäglichen und strukturellen Veränderungen im Stadtteil Barmbek vermitteln. Geschichtsspuren sehen und lesen lernen. Geschichte auf kleinstem Raum.

Die Ausstellung ist vom 29.10. 2013 bis zum 20.12.2013 in der Bücherhalle Barmbek zu den Öffnungszeiten der Bücherhalle zu sehen.
Die Ausstellung wird bis zum 18. Januar 2014 verlängert!

Neue Publikationen:

Ergänzend zu der Ausstellung „Spuren. Eine fotografische Entdeckungsreise“ haben wir eine Broschüre herausgebracht, die die Ausstellung in Wort und Bild dokumentiert. Preis: 6 Euro.

Aufgrund der großen Nachfrage haben wir von unserer Publikation „Wohnungsbau in Barmbek“ eine zweite Auflage herstellen lassen. Sie ist ab sofort zum Preis von 18 Euro bei der Geschichtswerkstatt Barmbek zu bekommen.

Max Brauer Preis

Auszeichnung für Hamburger Geschichtswerkstätten Max-Brauer-Preis 2013

Am 17. Oktober 2013 wurden die Hamburger Geschichtswerkstätten von der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. in der Fabrik mit dem Max-Brauer-Preis 2013 geehrt. Der Preis wurde von der Stiftung geschaffen, um Persönlichkeiten oder Einrichtungen mit besonderen Verdiensten um das kulturelle, wissenschaftliche und geistige Leben Hamburgs auszuzeichnen.

Im Text der Urkunde heißt es u.a. zur Begründung:
„Geöffnet für alle Interessierte, wird Stadt oder Stadtteilgeschichte durch Sammlungen, Archive, Publikationen und Ausstellungen auf außergewöhnliche Art zugänglich und lebendig gemacht. Die Geschichtswerkstätten fungieren als außerschulischer Lernort mit vielfältigen Schwerpunkten und aktuellen Bezügen. Ermöglicht werden diese Begegnungen der Generationen und der Kultur durch das hartnäckige und selbstbewusste Engagement zahlreicher Bürgerinnen und Bürger. Seit mehr als drei Jahrzehnten entsteht mit großem Enthusiasmus und durch die engagierte Auseinandersetzung mit der umfangreichen Menge an Archivmaterial und Veröffentlichungen eine einmalige Erinnerungsarbeit.“